Freitag, 1. September
20.30 Uhr
STRASSBURG
Jung Sankt Peter-Kirche

 

Canticum Novum (Frankreich)

Emmanuel BARDON (Leitung und Gesang)
Barbara KUSA (Gesang)
Valérie DULAC (Fidel, Bogenleier)
Aroussiak GUEVORGUIAN (Kastenzither)
Aliocha REGNARD (Tastenfidel)
Gwénaël BIHAN (Blockflöten)
Henri-Charles CAGET (Schlaginstrumente)
 

Das Arbeitsfeld von „Canticum Novum“ ist die Wiederentdeckung, Interpretation und Übermittlung von Früher Musik, insbesondere in einem Repertoire an den Schnittstellen von westeuropäischer Musik und jener des Mittelmeerraumes, wo christliche, arabische und jüdische Welt ein multiples Beziehungsgeflecht entwickeln konnten.

Laudario Musik aus der Zeit des hl. Franz von Assisi

Mitte des 13. Jahrhunderts entstanden in der Toskana unter dem Einfluss des hl. Franz von Assisi zahlreiche volkstümliche Gesänge zum Lobpreis der Menschwerdung Gottes und der Heiligen. Es ist die Zeit der ersten Mysterienspiele vor den Kirchen, der ersten Weihnachtskrippen und Zunftprozessionen zu Ehren ihres jeweiligen Schutzheiligen. Aus jener Zeit ist eine Gruppe von Handschriften unter dem Namen „Laudario de Cortona“ überliefert, eine Sammlung von Lobgesängen und gregorianischer Musiknotation. „Canticum Novum“ bringt dieses expressive, poesievolle und sonnige Repertoire zum Leuchten.